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Baumaschinen-Transport organisieren: was Verkäufer wissen müssen

Ein 20-Tonnen-Bagger fährt nicht selbst zum Käufer. Transport, Genehmigungen und Verladung sind ein Kapitel für sich – aber niemand redet darüber, bevor der Kaufvertrag steht. Dieser Ratgeber räumt auf.

Wer zahlt den Transport?

In 95 % der Fälle zahlt der Käufer. Das ist Marktstandard und wird auch in unserem Netzwerk so gehandhabt: die von uns übermittelten Gebote sind Netto-Preise für die Maschine, Käufer organisiert und bezahlt Abholung.

Was kostet der Transport?

  • Kompaktbagger (< 6 t): 300–700 €, meist auf Anhänger
  • Mittelklasse-Bagger (10–20 t): 800–1.500 €, Tieflader
  • Große Kettenbagger (> 25 t): 1.500–3.500 €, Sondertransport
  • Radlader / Muldenkipper: je nach Achslast und Breite

Sondergenehmigungen

Ab 3 m Breite, 4 m Höhe oder 40 t Gesamtgewicht wird ein Großraum- und Schwertransport (BF3-Begleitung, Verwaltungsakt) fällig. Bearbeitung dauert 5–15 Werktage – der Käufer plant das ein.

Verladung: Rampe oder Kran?

Kettenmaschinen fahren meist selbst auf den Tieflader – vorausgesetzt, sie sind fahrbereit. Nicht fahrbereite Maschinen brauchen einen Autokran (Zusatzkosten 400–1.200 €). Sagen Sie das dem Käufer im Voraus, sonst wird nachverhandelt.

Versicherung während des Transports

Sobald der Kaufpreis auf Ihrem Konto ist und die Maschine auf dem Tieflader steht, geht das Risiko auf den Käufer über. Verkaufen Sie nie ohne diesen Punkt schriftlich geklärt zu haben.

So läuft es bei uns

Der Käufer aus unserem Netzwerk organisiert den Transport selbst. Wir stellen den Kontakt zu erfahrenen Spediteuren her und Sie sehen die Maschine auf dem Tieflader wegfahren – nachdem das Geld auf Ihrem Konto ist.